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Digitaler Nachlass

Projekthintergrund

Wenn eine Person stirbt, ist dies für die Hinterbliebenen nicht nur mit Trauer und emotionaler Belastung, sondern auch mit Amtswegen und Verpflichtungen verbunden. In den letzten Jahren ist zu diesen Aufgaben noch ein Themenkomplex hinzugekommen: der digitale Nachlass. 

Als digitaler Nachlass werden jene Daten bezeichnet, die nach dem Tod einer Userin oder eines Users im Internet weiter bestehen. Dazu zählen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter, aber auch Partnervermittlungsbörsen, E-Mail-Konten, Mitgliedschaften bei kostenpflichtigen Multimediadiensten wie Netflix oder auch Online-Banking oder Konten bei Online-Bezahldiensten. Natürlich gehören aber auch Blogs, Domainnamen und Websites dazu.

Grundsätzlich gibt es vier Möglichkeiten, wie mit dem digitalen Nachlass umgegangen werden kann: Erhaltung, Löschung, Archivierung oder Übertragung der Daten an Angehörige / Erben.

Der Umgang damit stellt Hinterbliebene vor eine große Herausforderung, da sie meist weder wissen wo die oder der Verstorbene im Internet aktiv war bzw. welche Zugangsdaten und Passwörter für die Onlineaktivitäten benutzt worden sind. 

Verschiedene Lösungsansätze 

Zahlreiche Onlinedienste haben bereits standardisierte Prozedere für den Fall des Ablebens einer Nutzerin oder eines Nutzers eingeführt. Die im März 2015 aktualisierte 4. Auflage des ISPA Informationsblattes ‚Digitaler Nachlass‘ stellt die verschiedenen Vor- und Nachsorgemöglichkeiten vor.

Zusätzlich gibt es diesmal eine angehängte Linkliste, die Interessierten alle weiterführenden Informationen bietet, wie zum Beispiel Links zu den jeweiligen Nachlassregelungen der verschiedenen Onlinedienste.

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