In der aktuellen Ausgabe der ISPA News geht es unter anderem um den von der EU-Kommission präsentierten Entwurf für den Digital Networks Act, die Auswirkungen des Cyber Security Act 2, die Wettbewerbsverzerrungen durch die Breitband-Förderung sowie die Studie zum Safer Internet Day 2026, die die Nutzung der KI durch Jugendliche untersucht hat.
Die Internetwirtschaft drängt auf eine technisch, grund- und europarechtlich saubere Lösung und sieht Medienbildung weiter als unerlässlich. Vor allem muss die Altersüberprüfung unter dem sogenannten ‚Zero-Knowledge-Proof‘ und dem ‚Double-Blind-Prinzip‘ erfolgen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Grenzen der Verhältnismäßigkeit nicht überschritten und Grundrechte gewahrt bleiben.
Rund 1 Milliarde Euro hat Österreich in den Breitbandausbau investiert. Eine Evaluierung kommt nun zum Schluss: Einige Unternehmen benutzen die öffentlichen Gelder, um sich einen fragwürdigen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Wir fordern eine Überarbeitung der Förderrichtlinien.
Die ISPA hat im Rahmen des RTR-Konsultationsverfahren zum Entwurf einer Novelle der Kommunikationsparameter-, Entgelt- und Mehrwertdiensteverordnung 2009 (KEM-V 2009) Stellung genommen. Die abgegebene Stellungnahme kann im ISPA-Wissenspool angesehen werden.
Am 12.März veranstaltet die ISPA eine ISPA-Academy zum Thema KI-Governance. Dabei informiert Natalie Ségur-Cabanac über die zentralen Inhalte des AI Acts sowie über praxisnahe Ansätze zur Umsetzung einer wirksamen KI-Governance im Unternehmen. Anmeldungen sind bis 9. März möglich.
Mit „KI: Mut statt Mythen“ will die ISPA mit gängigen Fehlinformationen rund um Künstliche Intelligenz aufräumen. Die Broschüre klärt auf und gibt praxisnahe Tipps zur KI-Anwendung. Kostenlose Exemplare sind für Eltern, Lehrende, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Initiativen hier erhältlich.
Die ISPA hat eine Stellungnahme zur Dienstequalitätsverordnung im Rahmen des RTR-Konsultationsverfahrens abgegeben. Die eingereichte Stellungnahme kann im ISPA-Wissenspool angesehen werden.
Saferinternet.at, an dessen Konsortium auch die ISPA beteiligt ist, präsentierte die Studie „KI-Chatbots als Alltagsbegleiter für Jugendliche“. Künstliche Intelligenz wird von 94 Prozent der befragten Jugendlichen bereits benutzt. KI-Chatbots werden vor allem für schulische, aber auch für persönliche Themen verwendet. Viele Jugendliche wünschen sich mehr Bildungsangebote rund um KI.
ISPA begrüßt Informatik- und Medienbildung, sieht nationales Social-Media-Verbot kritisch. Jugendschutz braucht keine Insellösung, sondern eine Regelung auf EU-Ebene. Und die ISPA appelliert an die Politik: "Mehr Vertrauen in die Medienbildung!"
In der aktuellen Ausgabe der ISPA News im ganz neuen Design berichten wir unter anderem von der 29. Generalversammlung der ISPA, dass als Kompromiss bei der CSAM-Verordnung doch keine verpflichtende Chatkontrolle kommt, sowie vom neuen NISG 2026. Außerdem ehrte die ISPA auf ihrer Weihnachtsfeier zwei Wegbereiter des Internets in Österreich.