Stellungnahmen

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19.10.2016

Status: abgegeben
Stellungnahme zu den Standardangeboten der A1TA betreffend die virtuellen Entbündelung und Mietleitungen

Angesichts der laufenden Begutachtung der neuen Standardangebote der A1 Telekom Austria betreffend die virtuellen Entbündelung und Mietleitungen durch die Amtsgutachter im Auftrag der TKK, hat sich die ISPA im Rahmen einer Stellungnahme an die RTR-GmbH gewandt, um ihre Ansicht darzulegen.

Die Eckpunkte der Stellungnahme sind:

•    Die Entgelte für VE-Services sind weiterhin zu hoch bemessen und müssen an die der physischen Entbündelung angepasst werden;
•    Die Kalkulationsmethode für das eDSLAM-Management führt bei unterschiedlichen Verteilungen der VE-Services auf die jeweiligen ARUs eines Hauptverteilers zu unterschiedlichen und durchwegs deutlich zu hohen monatlichen Entgelten;
•    Die derzeitige Regelung zum Mengenrabatt birgt das Risiko von Markteintrittsbarrieren bzw. Wettbewerbsverzerrungen;
•    Die Regelungen hinsichtlich Zwangsmigration bei vULL lokal sollen beibehalten und auch auf vULL regional Anwendung finden;
•    Unverständnis gegenüber den unveränderten Entgelten für symmetrische Services;
•    Forderung nach der Einführung zeitgemäßer POTS/ISDN Vorleistungsprodukte;
•    Die Begünstigung für projekthafte Abwicklungen im Standardangebot für Mietleitungen soll diskriminierungsfrei gewährt werden.

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