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		<title>ISPA Pressespiegel</title>
		<link>http://www.ispa.at/rss-feeds/pressespiegel/</link>
		<description>Aktuelles vom ISPA Pressespiegel</description>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:41:04 CET</pubDate>
		<language>de-DE</language>
		<copyright>&#x2117; &amp; &#xA9; ISPA</copyright>
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		<item>
			<title>Erste Proteste gegen die Telekom-Fusion</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1621</link>
			<description>&lt;p&gt;Wien. Absehbar war es schon lange, seit voriger Woche ist es amtlich: Die Telekom Austria Group verpasst sich eine neue Struktur und fusioniert die mobilkom austria AG und die Telekom Austria TA AG. Das neue Unternehmen wird nach der rechtlichen Verschmelzung, die im Laufe des Jahres 2010 umgesetzt wird, A1 Telekom Austria heißen, als CEO wird wieder Hannes Ametsreiter an der Spitze stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mancherorts hält sich die Freude über die TA-Umstrukturierung allerdings in Grenzen. Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht vonseiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird. Andernfalls würde das zu Lasten eines beschleunigten Breitbandausbaus in Österreich gehen, kommentiert ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger die TA-Pläne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Festnetzbereich sei es bis dato trotz gesetzlicher Vorgaben im Telekommunikationsgesetz (TKG2003) nicht gelungen, effektiven Wettbewerb herzustellen. Die Telekom Austria sei derzeit das einzige Unternehmen, das zusätzliche Internet-Kunden im Festnetzbereich gewinnen könne, während die Zahlen für Breitbandanschlüsse alternativer Internet Service Provider (ISPs) sukzessive zurückgingen. Grund dafür ist das herrschende Unverhältnis der Endkundenpreise zu den Vorleistungspreisen, das keine Bewegungsfreiheit alternativer ISPs zulässt, so Wildberger, der sich eine Festnetzinfrastrukturgesellschaft als Alternative vorstellen könnte. www.ispa.at&lt;br /&gt;Bild: ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger: gegen Telekom-Deal.&lt;br /&gt;Inhaltsverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: &amp;amp;quot;medianet&amp;amp;quot; Nr. 1373/10 vom 05.03.2010 Seite: 40 Ressort: Technology]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:41:04 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1621</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Vorrats-daten: Speicherung mit Mut zur Lücke</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1613</link>
			<description>&lt;p&gt;Internetzugang über einen kleinen Anbieter, telefonieren per Wertkarte oder surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;story_body&quot; class=&quot;story_body&quot;&gt;Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internetanbieter, &amp;amp;quot;deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist&amp;amp;quot;, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_25&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA. Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden ja auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht&amp;amp;quot;, kritisierte Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. Er verwies auf weitere &amp;amp;quot;Lücken&amp;amp;quot;: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. Im Telefoniebereich gebe es für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot; (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle. Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr, gegenüber der APA. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die &amp;amp;quot;gewollte Zielrichtung&amp;amp;quot; aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: money.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:59:24 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1613</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Vorratsdatenspeicherung: Speicherung mit Mut zur Lücke</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1612</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;articleShortText&quot;&gt;&lt;STRONG&gt;Internetzugang über einen kleinen Anbieter, telefonieren per Wertkarte oder surfen im unverschlüsselten WLAN des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin: Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internetanbieter, &amp;amp;quot;deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist&amp;amp;quot;, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_24&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA. Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden ja auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;amp;quot;Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht&amp;amp;quot;, kritisierte Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. Er verwies auf weitere &amp;amp;quot;Lücken&amp;amp;quot;: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. Im Telefoniebereich gebe es für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot; (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle. Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offen stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr, gegenüber der APA. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die &amp;amp;quot;gewollte Zielrichtung&amp;amp;quot; aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim. (apa)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[computerwelt.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:56:04 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1612</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Vorratsdaten_Speicherung mit Mut zur Lücke</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1620</link>
			<description>&lt;p&gt;Wien (APA) - Internetzugang über einen kleinen Anbieter, telefonieren per Wertkarte oder surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internetanbieter, &amp;amp;quot;deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist&amp;amp;quot;, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger im Gespräch mit der APA. Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden ja auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;amp;quot;Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht&amp;amp;quot;, kritisierte Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. Er verwies auf weitere &amp;amp;quot;Lücken&amp;amp;quot;: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. Im Telefoniebereich gebe es für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot; (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle. Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offen stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr, gegenüber der APA. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die &amp;amp;quot;gewollte Zielrichtung&amp;amp;quot; aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim. (tha)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: APA Journal]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:53:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1620</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Lücken bei geplanter Vorratsdatenspeicherung</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1608</link>
			<description>&lt;p&gt;Internet-Zugang über kleine Anbieter, telefonieren per Wertkarte und surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der in Österreich geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: news.orf.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:30:07 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1608</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Vorratsdaten: Zahlreiche Schlupflöcher im Gesetzesentwurf</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1605</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Experten zweifeln an der Sinnhaftigkeit des umstrittenen Gesetzes zur Speicherung von Telefon- und Internetdaten. So sind etwa kleine Provider von der Pflicht ausgenommen. &lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Internetzugang über einen kleinen Anbieter, telefonieren per Wertkarte oder surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internetanbieter, &amp;amp;quot;deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist&amp;amp;quot;, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;noprint&quot;&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Wirtschaftliche Belastung wäre zu groß&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger. Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden ja auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;amp;quot;Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht&amp;amp;quot;, kritisierte Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. Er verwies auf weitere &amp;amp;quot;Lücken&amp;amp;quot;: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. Im Telefoniebereich gebe es für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot; (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sogar GMX bietet ein Schlupfloch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle. Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offen stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die &amp;amp;quot;gewollte Zielrichtung&amp;amp;quot; aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: diepresse.com]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:18:07 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1605</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Vorratsdaten: Speicherung mit Mut zur Lücke</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1609</link>
			<description>&lt;h2&gt;Kleine Internetprovider von Speicherpflicht ausgenommen - Zweifel an Sinnhaftigkeit wegen zahlreicher Lücken &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Internetzugang über einen kleinen Anbieter, telefonieren per Wertkarte oder surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1267131946149/Vorratsdaten-Speicherung-mit-Mut-zur-Luecke&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Kleine Provider ausgenommen&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internetanbieter, &amp;amp;quot;deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist&amp;amp;quot;, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der &lt;a href=&quot;http://www.ispa.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA)&lt;/a&gt; fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung. Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Die Nichtumsetzung&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden ja auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung. &amp;amp;quot;Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht&amp;amp;quot;, kritisierte Hans Zeger, Obmann der &lt;a href=&quot;http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=AD-NEWS-LAST&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ARGE Daten&lt;/a&gt;. Er verwies auf weitere &amp;amp;quot;Lücken&amp;amp;quot;: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. &lt;STRONG&gt;&lt;br /&gt;&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Ausnahmen für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot;&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Telefoniebereich gebe es für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot; (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung. Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Terrorismusbekämpfung oder Urheberrecht?&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offen stehen. Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die &amp;amp;quot;gewollte Zielrichtung&amp;amp;quot; aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim.(APA)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: derstandard.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:32:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1609</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wie man der Vorratsdatenspeicherung entkommt</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1607</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Internet-Zugang über kleine Anbieter, telefonieren per Wertkarte und surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Keine Speicherpflicht für Kleinprovider&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internet-Anbieter, &amp;amp;quot;deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist&amp;amp;quot;, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;ISPA: Beste Umsetzung ist Nichtumsetzung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger. Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht&amp;amp;quot;, kritisierte Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. Er verwies auf weitere &amp;amp;quot;Lücken&amp;amp;quot;: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. Im Telefoniebereich gebe es für &amp;amp;quot;private Netze&amp;amp;quot; (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wie Terroristen kommunizieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offenstehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Urheberdelikte als eigentliches Ziel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die &amp;amp;quot;gewollte Zielrichtung&amp;amp;quot; aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: futurezone.orf.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:25:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1607</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Vorratsdaten: Speicherung mit Mut zur Lücke - Kritik kommt auf </title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1606</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Wegen zahlreicher Lücken gibt es Zweifel an der Sinnhaftigkeit der geplanten Vorratsdatenspeicherung.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;text&quot;&gt;&lt;div id=&quot;DTElementID-2296584&quot; class=&quot;BA_Grundtext&quot;&gt; Wien  Internetzugang über einen kleinen Anbieter, telefonieren per Wertkarte oder surfen im unverschlüsselten Drahtlosnetz des Nachbarn: Um den Konsequenzen der geplanten Vorratsdatenspeicherung zu entgehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Auf manche weist der Entwurf des umstrittenen Gesetzes sogar explizit hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Speicherpflicht besteht beispielsweise für Internetanbieter, deren Unternehmen als kleines Unternehmen oder als Kleinstunternehmen (...) einzustufen ist, heißt es da etwa. Darunter würde deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fallen. Wer also nicht über die großen Anbieter surft, entgeht demzufolge der Speicherung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine große wirtschaftliche und organisatorische Belastung habe damit für die Kleinbetriebe abgewendet werden können, erklärte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_102&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA. Als verkaufsförderndes Alleinstellungsmerkmal will er diese Ausnahme aber nicht sehen, schließlich sei das Internet kein rechtsfreier Raum. Außerdem hätten die Behörden ja auch andere gesetzliche Möglichkeiten. Aus Sicht der ISPA sei allerdings die beste Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung die Nichtumsetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Mit diesen Ausnahmen wird die Vorratsdatenspeicherung nicht unsinniger, weil noch unsinniger geht gar nicht, kritisierte Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten. Er verwies auf weitere Lücken: Unternehmen, die eigene E-Mail-Server betreiben, seien ebenfalls nicht betroffen, da die Vorratsdatenspeicherung auf gewerbliche Anbieter abziele. Im Telefoniebereich gebe es für private Netze (05er-Nummern) Ausnahmen, und Wertkartenhandys stünden ebenfalls zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Terroristen seien üblicherweise gut genug organisiert und ausreichend intelligent, um diese Lücken zu nutzen, ist Zeger überzeugt. Es reiche ja schon, auf Seiten wie gmx.at geschriebene E-Mails nicht zu verschicken, sondern sie als Entwurf zu speichern. Wenn sich mehrere Personen einen Zugang teilen würden, könnten sie so miteinander kommunizieren, ohne dass die elektronische Post unter die Vorratsdatenspeicherung falle. Davon abgesehen würden laut Hochrechnungen der ARGE Daten zehn Prozent der rund 200.000 WLAN-Netze in Wien unverschlüsselt betrieben und damit jedem offen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Ob man damit die erwische, die man erwischen will, bezweifelt auch Rainer Knyrim, Rechtsanwalt der Wiener Wirtschaftskanzlei Preslmayr, gegenüber der APA. Ausnahmen für kleine Anbieter und neue Forderungen nach Verwendung der Daten zur Klärung von Copyrightverletzungen würden vielmehr die gewollte Zielrichtung aufzeigen. Die gehe inzwischen weniger in Richtung Terrorismusbekämpfung, sondern in Richtung Urheberrecht, so Knyrim. (APA)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: www.tt.com]&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:21:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1606</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Telekom Austria weiter auf der Kostenbremse</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1602</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;artikelcontenttext&quot;&gt;WIEN. Auch heuer will die Telekom Austria ihr Sparprogramm fortsetzen. Nicht-beamtete Mitarbeiter müssen gehen, aber Kündigungen werde es keine geben, sagte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter. Der Abbau erfolge trotz beschlossener Fusion von Festnetz und Mobilfunk-Sparte weiterhin über natürliche Fluktuation, Sozialpläne und Wechsel in den polizeilichen Verwaltungsdienst. Bisher wurde ein Drittel der Kostensenkungen im Personalbereich erzielt. Rund 400 Personen im Jahr scheiden freiwillig aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Jahresende 2009 waren bereits 887 der rund 10.000 Festnetz-Bediensteten dienstfrei gestellt, das heißt, sie bekamen ihr Gehalt, obwohl das Management für diese Beamten keine Aufgabe hatte. Gleichzeitig wurden im Festnetz 110 Personen (davon 65 Lehrlinge) eingestellt. Lediglich 33 Festnetz-Beamte wechselten zur Sicherheitswache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gestrige Präsentation der Bilanzzahlen zeigte, dass sich Österreichs größter Telekommunikationskonzern ohne dramatische Blessuren durch das Konjunktur-Tal manövriert hat. Der Umsatz schrumpfte 2009 um 7,1 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 40 Prozent auf 1,749 Milliarden Euro (siehe Grafik).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet die Telekom einen weiteren Umsatzrückgang auf 4,7 Milliarden Euro  ohne Berücksichtigung etwaiger Fusionseffekte. Die Zeit des Wachstums ist vorbei, so Ametsreiter. Der Durchschnitts-Umsatz je Handykunde sank 2009 wegen des Preisverfalls auf 23,6 Euro (nach 28,6) und dürfte weiter nachgeben. Dank Kombi-Angeboten konnte der Rückgang im Festnetz zuletzt gestoppt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fusion von Handy und Festnetz lässt die Konkurrenz fürchten, dass derzeit vorhandene Remonopolisierungstendenzen verstärkt werden könnten, wie es der Verband der alternativen Internet-Anbieter ISPA formuliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: OÖ Nachrichten.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:11:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1602</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Telekom Austria reduzierte 2009 die Kosten - vorerst kein massiver Glasfaser-Ausbau</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1601</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Dauerbrenner Personalabbau&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sinkender Umsatz: Festnetz und Mobilfunk immer stärker unter Druck. Keine Jobgarantie über 2010 hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wien. (est) Thema Nummer eins wollte das Management nur so bündig wie möglich ansprechen. &amp;amp;quot;Personal&amp;amp;quot; ist nämlich der allerletzte Punkt in den Unterlagen zur Bilanz 2009 der Telekom Austria (TA).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist bei dem teilstaatlichen, börsenotierten Ex-Monopolisten fast jeder zehnte Mitarbeiter im Inland bei vollem Grundgehalt dienstfrei gestellt, da es nach Meinung des Managements keinen passenden Job mehr für ihn gibt. 90 Prozent des Personals oder rund 6100 Mitarbeiter im Festnetz sind unkündbare Beamte, &amp;amp;quot;die im Durchschnitt 46 Jahre alt sind&amp;amp;quot;, sagte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter bei der Präsentation der Geschäftszahlen 2009 am Mittwoch. Das &amp;amp;quot;Beamtenproblem&amp;amp;quot; werde sich also so schnell nicht erledigen. Zu den Kosten für Personal gab sich Ametsreiter aber bedeckt.&lt;br /&gt;Stattdessen betonte der TA-Chef, der intensive Wettbewerb hätte sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sanken die Umsatzerlöse um 7,1 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;Im Festnetz verzeichnet die Telekom weiterhin rückläufige Sprachvolumina. Zudem seien bereits 2008 Festnetz-Töchter in Tschechien, der Slowakei und in Polen verkauft worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umsatzrückgänge im Mobilfunk führt die TA auf niedrigere Preise aufgrund des intensiven Wettbewerbs und gesunkener Roaming-Tarife sowie auf Währungsabschreibungen bei Auslandstöchtern, vor allem in Weißrussland, zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Millionen-Einsparungen&lt;br /&gt;Dennoch drehte der Jahresüberschuss von 48,8 Millionen Euro Verlust auf 94,9 Millionen Euro Gewinn. Das Betriebsergebnis ohne Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 40,1 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro - allerdings hatten im Jahr davor 632 Millionen an Rückstellungen für die Personal-Restrukturierung auf das Ebitda gedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kostenmanagement hätte die Auswirkungen der Umsatzrückgänge gedämpft. 167,5 Millionen Euro seien eingespart worden - zu einem Drittel beim Personal und zu zwei Drittel bei Logistik, Energie oder durch Anlagenverkäufe.&lt;br /&gt;Trotz intensiver Konkurrenz hat die Telekom einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Die am Dienstag beschlossene Fusion von Festnetz, Mobilfunk und Auslandstöchtern zur &amp;amp;quot;A1 Telekom Austria&amp;amp;quot; lässt Mitbewerber jedoch Alarm schlagen. &amp;amp;quot;Die Zusammelegung könnte Remonopolisierungstendenzen verstärken&amp;amp;quot;, so Andreas Wildberger, Chef des Verbands der Internet Service Provider.&lt;br /&gt;Die Unternehmenssparten sollen heuer integriert und die Fusion ab 2012 eine jährliche Steigerung des Cash Flow von 100 Millionen Euro bringen. Bis 2015 soll eine breite Palette an Produkt-Bündeln vorliegen. Ein massiver Ausbau des Glasfasernetzes ist vorerst nicht beabsichtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Ametsreiter ist heuer kein weiterer Personalabbau geplant. Er räumt aber ein, dass er natürliche Fluktuation nicht verhindern werde. Jährlich verlassen rund 400 Mitarbeiter von selbst die TA, etwa weil sie in Pension gehen oder in andere Ämter wechseln - allein das ergibt minus 1600 Mitarbeiter bis 2015. Die vom Betriebsrat geforderte Personalgarantie über 2010 hinaus könne er &amp;amp;quot;als börsenotiertes Unternehmen nicht geben&amp;amp;quot;, sagte Ametsreiter.&lt;br /&gt;Am Ausblick für 2010 hielt der Marktführer an einer Dividende von mindestens 0,75 Euro fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Wienerzeitung Nr. 38, vom 25.2.2010, S. 26]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:04:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1601</guid>
		</item>
		<item>
			<title>887 Telekom-Beamte sind dienstfrei gestellt</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1600</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Bilanz 2009: Kostensenkungen dämpften Druck auf Ergebnis / Sparkurs muss fortgesetzt werden&lt;/STRONG&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WIEN. Auch heuer will die Telekom Austria ihr Sparprogramm fortsetzen. Nicht-beamtete Mitarbeiter müssen gehen, aber Kündigungen werde es keine geben, sagte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter. Der Abbau erfolge trotz beschlossener Fusion von Festnetz und Mobilfunk-Sparte weiterhin über natürliche Fluktuation, Sozialpläne und Wechsel in den polizeilichen Verwaltungsdienst. Bisher wurde ein Drittel der Kostensenkungen im Personalbereich erzielt. Rund 400 Personen im Jahr scheiden freiwillig aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Jahresende 2009 waren bereits 887 der rund 10.000 Festnetz-Bediensteten dienstfrei gestellt, das heißt, sie bekamen ihr Gehalt, obwohl das Management für diese Beamten keine Aufgabe hatte. Gleichzeitig wurden im Festnetz 110 Personen (davon 65 Lehrlinge) eingestellt. Lediglich 33 Festnetz-Beamte wechselten zur Sicherheitswache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gestrige Präsentation der Bilanzzahlen zeigte, dass sich Österreichs größter Telekommunikationskonzern ohne dramatische Blessuren durch das Konjunktur-Tal manövriert hat. Der Umsatz schrumpfte 2009 um 7,1 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 40 Prozent auf 1,749 Milliarden Euro (siehe Grafik).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet die Telekom einen weiteren Umsatzrückgang auf 4,7 Milliarden Euro - ohne Berücksichtigung etwaiger Fusionseffekte. &amp;amp;quot;Die Zeit des Wachstums ist vorbei&amp;amp;quot;, so Ametsreiter. Der Durchschnitts-Umsatz je Handykunde sank 2009 wegen des Preisverfalls auf 23,6 Euro (nach 28,6) und dürfte weiter nachgeben. Dank Kombi-Angeboten konnte der Rückgang im Festnetz zuletzt gestoppt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fusion von Handy und Festnetz lässt die Konkurrenz fürchten, dass &amp;amp;quot;derzeit vorhandene Remonopolisierungstendenzen verstärkt werden&amp;amp;quot; könnten, wie es der Verband der alternativen Internet-Anbieter ISPA formuliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: Oberösterreichische Nachrichten vom 25.2.2010, S.10]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:01:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1600</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Dauerbrenner Personalabbau</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1598</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Telekom Austria reduzierte 2009 die Kosten  vorerst kein massiver Glasfaser-Ausbau&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;  Sinkender Umsatz: Festnetz und Mobilfunk immer stärker unter Druck. &lt;br /&gt;Keine Jobgarantie über 2010 hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;STRONG&gt;Wien. &lt;/STRONG&gt;(est) Thema Nummer eins wollte das Management nur so bündig wie möglich ansprechen. &amp;amp;quot;Personal&amp;amp;quot; ist nämlich der allerletzte Punkt in den Unterlagen zur Bilanz 2009 der Telekom Austria (TA). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist bei dem teilstaatlichen, börsenotierten Ex-Monopolisten fast jeder zehnte Mitarbeiter im Inland bei vollem Grundgehalt dienstfrei gestellt, da es nach Meinung des Managements keinen passenden Job mehr für ihn gibt. 90 Prozent des Personals oder rund 6100 Mitarbeiter im Festnetz sind unkündbare Beamte, &amp;amp;quot;die im Durchschnitt 46 Jahre alt sind&amp;amp;quot;, sagte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter bei der Präsentation der Geschäftszahlen 2009 am Mittwoch. Das &amp;amp;quot;Beamtenproblem&amp;amp;quot; werde sich also so schnell nicht erledigen. Zu den Kosten für Personal gab sich Ametsreiter aber bedeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stattdessen betonte der TA-Chef, der intensive Wettbewerb hätte sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sanken die Umsatzerlöse um 7,1 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Festnetz verzeichnet die Telekom weiterhin rückläufige Sprachvolumina. Zudem seien bereits 2008 Festnetz-Töchter in Tschechien, der Slowakei und in Polen verkauft worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umsatzrückgänge im Mobilfunk führt die TA auf niedrigere Preise aufgrund des intensiven Wettbewerbs und gesunkener Roaming-Tarife sowie auf Währungsabschreibungen bei Auslandstöchtern, vor allem in Weißrussland, zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Millionen-Einsparungen&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch drehte der Jahresüberschuss von 48,8 Millionen Euro Verlust auf 94,9 Millionen Euro Gewinn. Das Betriebsergebnis ohne Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 40,1 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro  allerdings hatten im Jahr davor 632 Millionen an Rückstellungen für die Personal-Restrukturierung auf das Ebitda gedrückt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kostenmanagement hätte die Auswirkungen der Umsatzrückgänge gedämpft. 167,5 Millionen Euro seien eingespart worden  zu einem Drittel beim Personal und zu zwei Drittel bei Logistik, Energie oder durch Anlagenverkäufe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz intensiver Konkurrenz hat die Telekom einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Die am Dienstag beschlossene Fusion von Festnetz, Mobilfunk und Auslandstöchtern zur &amp;amp;quot;A1 Telekom Austria&amp;amp;quot; lässt Mitbewerber jedoch Alarm schlagen. &amp;amp;quot;Die Zusammelegung könnte Remonopolisierungstendenzen verstärken&amp;amp;quot;, so Andreas Wildberger, Chef des Verbands der Internet Service Provider.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Unternehmenssparten sollen heuer integriert und die Fusion ab 2012 eine jährliche Steigerung des Cash Flow von 100 Millionen Euro bringen. Bis 2015 soll eine breite Palette an Produkt-Bündeln vorliegen. Ein massiver Ausbau des Glasfasernetzes ist vorerst nicht beabsichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Laut Ametsreiter ist heuer kein weiterer Personalabbau geplant. Er räumt aber ein, dass er natürliche Fluktuation nicht verhindern werde. Jährlich verlassen rund 400 Mitarbeiter von selbst die TA, etwa weil sie in Pension gehen oder in andere Ämter wechseln  allein das ergibt minus 1600 Mitarbeiter bis 2015. Die vom Betriebsrat geforderte Personalgarantie über 2010 hinaus könne er &amp;amp;quot;als börsenotiertes Unternehmen nicht geben&amp;amp;quot;, sagte Ametsreiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Ausblick für 2010 hielt der Marktführer an einer Dividende von mindestens 0,75 Euro fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: wienerzeitung.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:52:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1598</guid>
		</item>
		<item>
			<title>ISPA fordert eigene Festnetzinfrastrukturgesellschaft </title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1604</link>
			<description>&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;In seiner gestrigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Telekom Austria TA AG die Fusion des Festnetz- und Mobilfunkbereichs genehmigt. ISPA Generalsekretär Andreas Wildberger vom Dachverband der österreichischen Internet Service-Anbieter befürchtet jetzt Remonopolisierungstendenzen.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;text&quot;&gt;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht von Seiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird. Andernfalls würde das zu Lasten eines beschleunigten Breitbandausbaus in Österreich gehen, kommentiert ISPA Generalsekretär Andreas Wildberger das Vorhaben der TA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusammen mit der&amp;nbsp;EU-Genehmigung der Deregulierung des Breitband-Vorleistungsmarktes im Dezember des Vorjahres, stellt dies außerdem eine ernste Bedrohung für viele Marktteilnehmer dar. Denn was auch klar ist: wirtschaftlich und regulierungsbedingt derart in die Enge getriebene Unternehmen haben gar nicht die Möglichkeit in die Netze der Zukunft zu investieren, so Wildberger weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine nachhaltige Lösung, der nunmehr verstärkten Wettbewerbsproblematik, kann mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der TA am besten erreicht werden. In Großbritannien wurde mit British Telecom ja ein ähnlicher Weg gegangen, der sehr&amp;nbsp;vielversprechend scheint, so der ISPA Generalsekretär. Letztlich ist effektiver Wettbewerb der wichtigste Garant dafür, Österreich in punkto Ausbau eines schnellen Breitbandnetzwerks wieder auf die Überholspur zu bringen, fasst Wildberger die Situation zusammen und bemerkt abschließend: Die Separation wäre dabei ein äußerst geeigneter Turbo-Booster.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Telekom Austria ist sowohl im Festnetz- als auch Mobilbereich Marktführer. Im Festnetzbereich ist es bis dato trotz gesetzlicher Vorgaben im Telekommunikationsgesetz (TKG2003) nicht gelungen, effektiven Wettbewerb herzustellen. Die Telekom Austria ist derzeit das einzige Unternehmen, das zusätzliche Internet-Kunden im Festnetzbereich gewinnen kann, während die Zahlen für Breitbandanschlüsse alternativer Internet Service Provider (ISPs) sukzessive zurückgehen. Grund dafür ist das herrschende Unverhältnis der Endkundenpreise zu den Vorleistungspreisen, das keine Bewegungsfreiheit alternativer ISPs zulässt, so der ISPA Generalsekretär.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb fordere die ISPA das Herauslösen der Festnetzinfrastruktur in eine eigene  zunächst im Eigentum der Telekom Austria stehende  Gesellschaft (Stichwort Separation), die allen Marktteilnehmern und damit auch dem Retail Zweig der Telekom selbst  zu gleichen Preisen ihre Infrastruktur, inklusive der für den NGN Ausbau notwendigen Zugänge zu Leerverrohrung (ducts) und unbeschaltener Glasfaser (dark fibre), anbietet. In einem weiteren Schritt  wie von der ISPA bereits im Juni des Vorjahres vorgeschlagen  könnte eine von Telekommunikationsunternehmen gegründete Gesellschaft das Festnetz dieses Tochterunternehmen der Telekom Austria dann pachten, wobei die Pachteinnahmen als Investitionen in das Netz zurückfließen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: monitor.co.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:28:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1604</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Fast jeder zehnte Mitarbeiter dienstfrei gestellt</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1603</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;artikelBody&quot; class=&quot;artikelBody&quot;&gt;&lt;STRONG&gt;Mitbewerber fordern Abtrennung des Infrastrukturbereichs&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wien - Die &lt;a href=&quot;http://www.telekomaustria.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Telekom Austria&lt;/a&gt; hat rund 10.000 Mitarbeiter in Österreich, aber nur gut 9.000 von ihnen gehen auch einer geregelten Arbeit nach. Zum Jahresende 2009 waren 887 Beschäftigte bei vollem Grundgehalt dienstfrei gestellt, da es nach Meinung des Managements keinen passenden Job für sie gibt . Da diese Beschäftigten beamtet sind ,können sie nicht gekündigt werden. Insgesamt - mit Auslandsbeteiligungen - hatte die Telekom zum Jahreswechsel 16.573 Mitarbeiter, um 381 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden im Festnetz 110 Personen (davon 65 Lehrlinge) und 150 bei der Mobilkom eingestellt. Rund ein Drittel der Einsparungen im Jahr 2009 sind auf den Mitarbeiterabbau zurückzuführen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch heuer sollen Mitarbeiter gehen, Kündigungen werde es aber keine geben, so Telekom-Chef Hannes Ametsreiter bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwochvormittag. Der Abbau erfolge weiterhin über natürliche Fluktation, Sozialpläne und dem Wechsel in den Verwaltungsdienst der Polizei. Bisher sind 33 Beschäftigte zur Sicherheitswache gewechselt. Der Wechsel sei am Anfang noch schleppend verlaufen, inzwischen funktioniere er aber recht gut. Insgesamt scheiden pro Jahr rund 400 Personen freiwillig aus, primär allerdings in der Mobilkom. Im Festnetzbereich sind rund 90 Prozent der Beschäftigten beamtet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank Kombipaketen sei es gelungen, den Rückgang im Festnetz zu stoppen und zuletzt sogar wieder die Zahl der Anschlüsse zu steigern. Allerdings sind die Durchschnittsumsätze weiterhin rückläufig. Auch im Handygeschäft wird es schwieriger. &amp;amp;quot;Die Zeit des Wachstums ist im Mobilfunk vorbei, die Branche steht unter enormen Preisdruck und Verdrängungswettbewerb&amp;amp;quot;, gab Ametsreiter zu bedenken. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden im Mobilfunk lag 2009 bei 23,6 Euro nach 28,6 Euro im Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Aufwendungen zur Kundengewinnung alleine im vierten Quartal von 15,9 auf 17 Mio. Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Umsätze der Auslandstöchter geben nach&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2009 ließen auch die bisher boomenden Mobilfunkanbieter im Ausland aus. Bei der Mobiltel in Bulgarien gab der Umsatz um 7,9 Prozent nach, bei der Velcom in Weißrussland um 3,2 Prozent, bei der kroatischen Vipnet um 8,9 Prozent, bei der slowenischen Si.mobil um 4,9 Prozent. Bei den &amp;amp;quot;Start-up-Unternehmen&amp;amp;quot; in Serbien (Vip mobile) gab es ein Plus von 36,8 Prozent, bei Vip operater von 82,4 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Mobilkom in Österreich gab der Umsatz um 5,6 Prozent nach. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz intensiver Konkurrenz großer internationaler Konzerne (Deutsche Telekom, &lt;a href=&quot;http://www.francetelecom.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;France Telecom&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.hutchison-whampoa.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hutchison&lt;/a&gt;) hält die Telekom Austria - Festnetz und Mobilfunk zusammengerechnet - einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Alleine bei dem Geschäftsangebot &amp;amp;quot;Business Kombi&amp;amp;quot; hat die Telekom bereits 23.000 Kunden. Insgesamt habe es bei den Kombiprodukten im Jahresvergleich ein Plus von 50 Prozent gegeben. Und dem habe man nun mit der angekündigten Fusion von Festnetz und Mobilfunk zur &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1266541384078/Telekom-Austria-Fast-jeder-zehnte-Mitarbeiter-dienstfrei-gestellt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;A1&lt;/a&gt; Telekom Austria Rechnung getragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Alarmglocken&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies wiederum lässt bei den Mitbewerbern sämtliche Alarmglocken klingeln. &amp;amp;quot;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht von Seiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird&amp;amp;quot;, kommentierte ISPA Generalsekretär Andreas Wildberger das Vorhaben des Marktführers. Eine nachhaltige Lösung könne mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der Telekom am besten erreicht werden. &amp;amp;quot;In Großbritannien wurde mit British Telecom ja ein ähnlicher Weg gegangen, der sehr vielversprechend scheint&amp;amp;quot;, gibt der ISPA-Generalsekretär zu bedenken. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Rande der Bilanzkonferenz ging es auch um Beratertätigkeiten für die teilstaatliche Telekom. Einmal mehr gab sich das Unternehmen sehr schweigsam zu den früheren Aktivitäten des Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly für das Telekomunternehmen. Auf die Frage, was denn der Rüstungsexperte für die Telekom getan habe, hieß es lediglich &amp;amp;quot;Kein Kommentar&amp;amp;quot;. Was zu sagen sei, habe man den zuständigen Behörden mitgeteilt. (APA)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: derstandard.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:18:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1603</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Telekom: Fast jeder zehnte Mitarbeiter dienstfrei gestellt </title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1599</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Von den rund 10.000 Mitarbeitern der Telekom Austria in Österreich arbeiten nur gut 9000 tatsächlich. 887 Beschäftigte sind bei vollem Grundgehalt dienstfrei gestellt. Zur Causa Mensdorff-Pouilly schweigt das Unternehmen.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Telekom Austria hat rund 10.000 Mitarbeiter in Österreich, aber nur gut 9000 von ihnen gehen auch einer geregelten Arbeit nach. Zum Jahresende 2009 waren 887 Beschäftigte bei vollem Grundgehalt dienstfrei gestellt, da es nach Meinung des Managements keinen passenden Job für sie gibt . Da diese Beschäftigten beamtet sind ,können sie nicht gekündigt werden. Insgesamt - mit Auslandsbeteiligungen - hatte die Telekom zum Jahreswechsel 16.573 Mitarbeiter, um 381 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurden im Festnetz 110 Personen (davon 65 Lehrlinge) und 150 bei der Mobilkom eingestellt. Rund ein Drittel der Einsparungen im Jahr 2009 sind auf den Mitarbeiterabbau zurückzuführen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;noprint&quot;&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Auch heuer sollen Mitarbeiter gehen, Kündigungen werde es aber keine geben, so Telekom-Chef Hannes Ametsreiter. Der Abbau erfolge weiterhin über natürliche Fluktation, Sozialpläne und dem Wechsel in den Verwaltungsdienst der Polizei. Bisher sind 33 Beschäftigte zur Sicherheitswache gewechselt. Der Wechsel sei am Anfang noch schleppend verlaufen, inzwischen funktioniere er aber recht gut. Insgesamt scheiden pro Jahr rund 400 Personen freiwillig aus, primär allerdings in der Mobilkom. Im Festnetzbereich sind rund 90 Prozent der Beschäftigten beamtet.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wieder mehr Festnetz-Kunden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank Kombipaketen sei es gelungen, den Rückgang im Festnetz zu stoppen und zuletzt sogar wieder die Zahl der Anschlüsse zu steigern. Allerdings sind die Durchschnittsumsätze weiterhin rückläufig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz intensiver Konkurrenz großer internationaler Konzerne hält die Telekom Austria - Festnetz und Mobilfunk zusammengerechnet - einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Alleine bei dem Geschäftsangebot &amp;amp;quot;Business Kombi&amp;amp;quot; hat die Telekom bereits 23.000 Kunden. Insgesamt habe es bei den Kombiprodukten im Jahresvergleich ein Plus von 50 Prozent gegeben. Und dem habe man nun mit der angekündigten Fusion von Festnetz und Mobilfunk zur A1 Telekom Austria Rechnung getragen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&amp;quot;Remonopolisierungs-Tendenzen&amp;quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies wiederum lässt bei den Mitbewerbern sämtliche Alarmglocken klingeln. &amp;amp;quot;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht von Seiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird&amp;amp;quot;, kommentierte ISPA Generalsekretär Andreas Wildberger das Vorhaben des Marktführers. Eine nachhaltige Lösung könne mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der Telekom am besten erreicht werden. &amp;amp;quot;In Großbritannien wurde mit British Telecom ja ein ähnlicher Weg gegangen, der sehr vielversprechend scheint&amp;amp;quot;, gibt der ISPA-Generalsekretär zu bedenken.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schweigen zu Mensdorff-Pouilly&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Rande der Bilanzkonferenz ging es auch um Beratertätigkeiten für die teilstaatliche Telekom. Einmal mehr gab sich das Unternehmen sehr schweigsam zu den früheren Aktivitäten des Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly für das Telekomunternehmen. Auf die Frage, was denn der Rüstungsexperte für die Telekom getan habe, hieß es lediglich &amp;amp;quot;Kein Kommentar&amp;amp;quot;. Was zu sagen sei, habe man den zuständigen Behörden mitgeteilt. (APA)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: Presse.com]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 13:58:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1599</guid>
		</item>
		<item>
			<title>TA-Fusion: ISPA fordert eigene Festnetzinfrastrukturgesellschaft</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1596</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;&lt;STRONG&gt;In seiner gestrigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Telekom Austria die Fusion des Festnetz- und Mobilfunkbereichs genehmigt. Die ISPA erneuert ihre Forderung nach einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der TA.&lt;/STRONG&gt;&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div id=&quot;articleLongText&quot;&gt;In seiner gestrigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Telekom Austria TA AG die Fusion des Festnetz- und Mobilfunkbereichs genehmigt (siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=126668&amp;amp;n=6&quot; target=&quot;new&quot;&gt;&amp;amp;quot;Aus TA und Mobilkom wird A1 Telekom Austria&amp;amp;quot;&lt;/a&gt;). &amp;amp;quot;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht von Seiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird. Andernfalls würde das zu Lasten eines beschleunigten Breitbandausbaus in Österreich gehen&amp;amp;quot;, kommentiert ISPA Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_27&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; das Vorhaben der TA. &amp;amp;quot;Zusammen mit der EU-Genehmigung der Deregulierung des Breitband-Vorleistungsmarktes im Dezember des Vorjahres, stellt dies außerdem eine ernste Bedrohung für viele Marktteilnehmer dar. Denn was auch klar ist: wirtschaftlich und regulierungsbedingt derart in die Enge getriebene Unternehmen haben gar nicht die Möglichkeit in die Netze der Zukunft zu investieren&amp;amp;quot;, so Wildberger weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine nachhaltige Lösung, der nunmehr verstärkten Wettbewerbsproblematik, könne mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der TA am besten erreicht werden, erneuert die ISPA ihre Forderung. &amp;amp;quot;In Großbritannien wurde mit British Telecom ja ein ähnlicher Weg gegangen, der sehr vielversprechend scheint&amp;amp;quot;, so der ISPA Generalsekretär. &amp;amp;quot;Letztlich ist effektiver Wettbewerb der wichtigste Garant dafür, Österreich in punkto Ausbau eines schnellen Breitbandnetzwerks wieder auf die Überholspur zu bringen&amp;amp;quot;, fasst Wildberger die Situation zusammen und bemerkt: &amp;amp;quot;Die Separation wäre dabei ein äußerst geeigneter Turbo-Booster.&amp;amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Telekom Austria ist sowohl im Festnetz- als auch Mobilbereich Marktführer. Im Festnetzbereich ist es der ISPA zufolge bis dato trotz gesetzlicher Vorgaben im Telekommunikationsgesetz (TKG2003) nicht gelungen, effektiven Wettbewerb herzustellen. Die Telekom Austria sei derzeit das einzige Unternehmen, das zusätzliche Internet-Kunden im Festnetzbereich gewinnen kann, während die Zahlen für Breitbandanschlüsse alternativer Internet Service Provider (ISPs) sukzessive zurückgehen. &amp;amp;quot;Grund dafür ist das herrschende Unverhältnis der Endkundenpreise zu den Vorleistungspreisen, das keine Bewegungsfreiheit alternativer ISPs zulässt&amp;amp;quot;, so der ISPA Generalsekretär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;STRONG&gt;REGULIERUNG SOLL LENKEN&lt;/STRONG&gt;&lt;br /&gt;Die Relation der Endkundenpreise zu den Vorleistungspreisen wird in einem effektiven Wettbewerbsumfeld durch den Markt bestimmt. Ist dieser Wettbewerb nicht vorhanden, so liegt es im Aufgabenbereich der Regulierung lenkend einzugreifen. In ihren Analysen greift sie dabei unter anderem auf die Kostenrechnung  aktuell die des Festnetzunternehmens  der Telekom Austria zurück um zu überprüfen, ob sich das marktbeherrschende Unternehmen intern günstigere Preise für Vorleistungen verrechnet als seinen Mitbewerbern. &amp;amp;quot;Seit Jahr und Tag ist dieses Thema Inhalt zahlreicher ISPA-Anregungen bei der Telekom-Control-Kommission, da die Nachbildbarkeit bei vielen TA Endkundenangeboten für alternative ISPs nicht gegeben ist&amp;amp;quot;, erklärt Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_28&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werden nun die Finanzsysteme der beiden Unternehmen zusammengelegt, besteht die Gefahr, dass die Kostenrechnung intransparenter wird und damit mutige Regulierungsentscheidungen zur Herstellung effektiven Wettbewerbs erschweren. In einem NGN (Next Generation Networks) Szenario sind die Regulierungsherausforderungen jedoch noch größer, weil möglichst früh Marktentwicklungen antizipiert werden müssen, die auf etwaige Zugangsprobleme von Marktteilnehmern hindeuten. &amp;amp;quot;Gerade diese Unsicherheit weist aber eher darauf hin, ein noch präziseres Regulierungsinstrumentarium zu entwickeln, anstatt Märkte  wie beispielsweise in einer jüngsten Novelle erfolgt  vorzeitig aus der Regulierung zu entlassen&amp;amp;quot;, erläutert Wildberger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Chance, den von der ISPA bereits mehrmals geforderten beherzten Schritt zu setzen, um das Wettbewerbsumfeld fair und effektiv zu gestalten und dabei gleich auch die Weichen für einen beschleunigten Breitbandausbau zu stellen, war nie günstiger: Das Herauslösen der Festnetzinfrastruktur in eine eigene  zunächst im Eigentum der Telekom Austria stehende  Gesellschaft (Stichwort &amp;amp;quot;Separation&amp;amp;quot;), die allen Marktteilnehmern, und damit auch dem Retail-Zweig der Telekom selbst, zu gleichen Preisen ihre Infrastruktur, inklusive der für den NGN Ausbau notwendigen Zugänge zu Leerverrohrung (ducts) und unbeschaltener Glasfaser (dark fibre), anbietet. In einem weiteren Schritt  wie von der ISPA im Juni des Vorjahres vorgeschlagen  könnte eine von Telekommunikationsunternehmen gegründete Gesellschaft das Festnetz dieses Tochterunternehmen der Telekom Austria dann pachten, wobei die Pachteinnahmen als Investitionen in das Netz zurückfließen würden. Damit wäre eine wirksame und zugleich nachhaltige Maßnahme für den beschleunigten Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur in Österreich gesetzt, ist die ISPA überzeugt. (pi/rnf)&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;nonprintable&quot;&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: Computerwelt.at / verfasst von Rudolf Felser]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 12:31:59 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1596</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Telekom - 887 Mitarbeiter dienstfrei </title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1618</link>
			<description>&lt;div class=&quot;Lead&quot;&gt;&lt;STRONG&gt;Die Telekom Austria hat 2009 den harten Wettbewerb voll zu spüren bekommen, aber trotzdem einen deutlichen Betriebsgewinn erzielt. Bereinigt um Verkäufe und Rückstellungen sieht die Bilanz 2009 aber weniger rosig aus. &lt;/STRONG&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;NoMedia&quot;&gt;Mittlerweile sind in Österreich 887 der rund 10.000 Mitarbeiter dienstfrei gestellt, da das Management nach Eigenangaben keinen passenden Job für sie hat und sie unkündbar sind. Gleichzeitig wurden 260 Personen neu eingestellt, davon 65 Lehrlinge. 500 Mitarbeiter schieden über Sozialpläne aus. Insgesamt hat die Telekom im In-  und Ausland 16.573 Mitarbeiter.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;BodyText&quot; class=&quot;Text&quot;&gt;Auch heuer sollen Mitarbeiter gehen, Kündigungen werde es aber keine geben, so Telekom- Chef Hannes Ametsreiter bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch. Der Abbau erfolge weiterhin über natürliche Fluktuation, Sozialpläne und den Wechsel in den Verwaltungsdienst der Polizei. Bisher sind 33 Beschäftigte zur Sicherheitswache gegangen. Der Wechsel sei am Anfang noch schleppend verlaufen, inzwischen funktioniere er aber recht gut. Insgesamt scheiden pro Jahr rund 400 Personen freiwillig aus, primär allerdings in der Mobilkom. Im Festnetzbereich sind rund 90 Prozent der Beschäftigten beamtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das börsenotierte teilstaatliche Unternehmen erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 4,802 Mrd. Euro, ein Rückgang von 7,1 Prozent. Der Jahresüberschuss drehte von minus 48,8 auf plus 94,9 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit 343,9 Mio. Euro um 185 Prozent über dem Vorjahr -  bereinigt gab es ein Minus von 7,6 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich im Jahresvergleich auf 1,749 Mrd. Euro. Der Gewinn je Aktie drehte von minus 0,11 auf plus 0,22 Euro. Die Nettoverschuldung reduzierte sich um 9,5 Prozent auf 3,615 Mrd. Euro, teilte die Telekom am Mittwoch mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesunkenen Umsätze führt die Telekom auf niedrigere Erlöse sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz und auf Wechselkursdifferenzen zurück. Am Ausblick für 2010 hielt der Marktführer fest (Dividende: 0,75 Euro) -  &amp;amp;quot;ohne Berücksichtigung der Zusammenlegung der heimischen Geschäftstätigkeiten&amp;amp;quot;, hieß es. Das in Südosteuropa stark vertretene Unternehmen erwartet auch 2010 ein schwieriges Marktumfeld. Es wird ein Umsatz von 4,7 Mrd. Euro prognostiziert, das Ebitda solle bei 1,6 Mrd. Euro liegen. Beides wäre ein leichter Rückgang gegenüber 2009. Ein massiver Ausbau der Glasfaserinfrastruktur -  Stichwort Next Generation Network NGN -  ist nicht geplant, heißt es in der Aussendung der Telekom. Der &amp;amp;quot;primäre Fokus&amp;amp;quot; liege &amp;amp;quot;nach wie vor auf dem operativen Cash- Flow&amp;amp;quot;, der sich 2010 auf rund 800 Mio. Euro belaufen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;amp;quot;Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes erzielte die Gruppe ein respektables Ergebnis im Jahr 2009. Wir fokussierten auf effektives Kostenmanagement in beiden Segmenten und die Senkung der operativen Aufwendungen. Dadurch dämpften wir die Auswirkungen der niedrigeren Umsätze auf das Ebitda&amp;amp;quot;, so Ametsreiter. Rund ein Drittel der Einsparungen 2009 seien auf den Mitarbeiterabbau zurückzuführen. &amp;amp;quot;Die Zeit des Wachstums ist im Mobilfunk vorbei, die Branche steht unter enormen Preisdruck und Verdrängungswettbewerb&amp;amp;quot;, gab der Telekom- Chef zu bedenken. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden im Mobilfunk lag 2009 bei 23,6 Euro nach 28,6 Euro im Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Aufwendungen zur Kundengewinnung alleine im vierten Quartal von 15,9 auf 17 Mio. Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2009 ließen auch die bisher boomenden Mobilfunkanbieter im Ausland aus. Bei der Mobiltel in Bulgarien gab der Umsatz um 7,9 Prozent nach, bei der Velcom in Weißrussland um 3,2 Prozent, bei der kroatischen Vipnet um 8,9 Prozent, bei der slowenischen Si.mobil um 4,9 Prozent. Bei den &amp;amp;quot;Start- up&amp;amp;quot;- Unternehmen in Serbien (Vip mobile) gab es ein Plus von 36,8 Prozent, bei Vip operater von 82,4 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Mobilkom in Österreich gab der Umsatz um 5,6 Prozent nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz intensiver Konkurrenz großer internationaler Konzerne (Deutsche Telekom, France Telecom, Hutchison) hält die Telekom Austria -  Festnetz und Mobilfunk zusammengerechnet -  hierzulande einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Insgesamt habe es bei den Kombiprodukten im Jahresvergleich ein Plus von 50 Prozent gegeben. Und dem habe man nun mit der angekündigten Fusion von Festnetz und Mobilfunk zur A1 Telekom Austria Rechnung getragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies wiederum lässt bei den Mitbewerbern sämtliche Alarmglocken schrillen. &amp;amp;quot;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht vonseiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird&amp;amp;quot;, kommentierte ISPA- Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_47&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; das Vorhaben des Marktführers. Eine nachhaltige Lösung könne mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der Telekom am besten erreicht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lob hingegen kam von der ÖVP. Telekommunikations- Sprecherin Karin Hakl: &amp;amp;quot;Damit stellt sich die Telekom Austria Group als moderner Telekomkonzern auf. Ich gratuliere dem Aufsichtsrat zu dieser richtungsweisenden Entscheidung.&amp;amp;quot; Beim gestrigen Aufsichtsrat hatte der Telekom- Betriebsrat gegen die Fusion gestimmt, der Mobilkom- Betriebsrat aber dafür. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: vienna.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:33:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1618</guid>
		</item>
		<item>
			<title>887 Mitarbeiter der Telekom Austria sind dienstfrei</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1617</link>
			<description>&lt;p&gt;Die Telekom &lt;a name=&quot;3639210816&quot; id=&quot;amzn_cl_link_0&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://amazon.de/gp/product/3639210816?ie=UTF8&amp;amp;tag=wirtschaftsbl-21&amp;amp;link_code=em1&amp;amp;camp=2510&amp;amp;creative=11134&amp;amp;creativeASIN=3639210816&amp;amp;adid=215ca999-be85-4dfc-bdd1-ca02a93d4337&quot; rtekeep=&quot;1&quot;&gt;Austria&lt;/a&gt; hat 2009 den harten Wettbewerb voll zu spüren bekommen, aber trotzdem einen deutlichen Betriebsgewinn erzielt. Bereinigt um Verkäufe und Rückstellungen sieht die Bilanz 2009 aber weniger rosig aus. Mittlerweile sind in Österreich 887 der rund 10.000 Mitarbeiter dienstfrei gestellt, da das Management nach Eigenangaben keinen &lt;a name=&quot;3593372193&quot; id=&quot;amzn_cl_link_1&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://amazon.de/gp/product/3593372193?ie=UTF8&amp;amp;tag=wirtschaftsbl-21&amp;amp;link_code=em1&amp;amp;camp=2510&amp;amp;creative=11134&amp;amp;creativeASIN=3593372193&amp;amp;adid=6100340e-4315-4b3f-8946-68cc76aa2f4f&quot; rtekeep=&quot;1&quot;&gt;passenden Job&lt;/a&gt; für sie hat und sie unkündbar sind. Gleichzeitig wurden 260 Personen neu eingestellt, davon 65 Lehrlinge. 500 Mitarbeiter schieden über Sozialpläne aus. Insgesamt hat die Telekom im In- und Ausland 16.573 Mitarbeiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch heuer sollen Mitarbeiter gehen, Kündigungen werde es aber keine geben, so Telekom-Chef Hannes Ametsreiter bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch. Der Abbau erfolge weiterhin über natürliche Fluktuation, Sozialpläne und den Wechsel in den Verwaltungsdienst der Polizei. Bisher sind 33 Beschäftigte zur Sicherheitswache gegangen. Der Wechsel sei am Anfang noch schleppend verlaufen, inzwischen funktioniere er aber recht gut. Insgesamt scheiden pro Jahr rund 400 Personen freiwillig aus, primär allerdings in der Mobilkom. Im Festnetzbereich sind rund 90 Prozent der Beschäftigten beamtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz intensiver Konkurrenz großer internationaler Konzerne (&lt;a name=&quot;3060011850&quot; id=&quot;amzn_cl_link_2&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://amazon.de/gp/product/3060011850?ie=UTF8&amp;amp;tag=wirtschaftsbl-21&amp;amp;link_code=em1&amp;amp;camp=2510&amp;amp;creative=11134&amp;amp;creativeASIN=3060011850&amp;amp;adid=8f809d20-afdb-450a-bbe4-994097e3e987&quot; rtekeep=&quot;1&quot;&gt;Deutsche Telekom&lt;/a&gt;, France Telecom, Hutchison) hält die Telekom Austria - Festnetz und Mobilfunk zusammengerechnet - hierzulande einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Insgesamt habe es bei den Kombiprodukten im Jahresvergleich ein Plus von 50 Prozent gegeben. Und dem habe man nun mit der angekündigten Fusion von Festnetz und Mobilfunk zur A1 Telekom Austria Rechnung getragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies wiederum lässt bei den Mitbewerbern sämtliche Alarmglocken schrillen. &amp;amp;quot;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht vonseiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird&amp;amp;quot;, kommentierte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_315&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; das Vorhaben des Marktführers. Eine nachhaltige Lösung könne mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der Telekom am besten erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lob hingegen kam von der ÖVP. Telekommunikations-Sprecherin Karin Hakl: &amp;amp;quot;Damit stellt sich die Telekom Austria Group als moderner Telekomkonzern auf. Ich gratuliere dem Aufsichtsrat zu dieser richtungsweisenden Entscheidung.&amp;amp;quot; Beim gestrigen Aufsichtsrat hatte der Telekom-Betriebsrat gegen die Fusion gestimmt, der Mobilkom-Betriebsrat aber dafür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(APA)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[wirtschaftsblatt.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:30:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1617</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Telekom Austria steigerte Ergebnis 2009 deutlich</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1616</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Die Telekom Austria hat 2009 den harten Wettbewerb voll zu spüren bekommen, aber trotzdem einen deutlichen Betriebsgewinn erzielt. Bereinigt um Verkäufe und Rückstellungen sieht die Bilanz 2009 aber weniger rosig aus. Mittlerweile sind in Österreich 887 der rund 10.000 Mitarbeiter dienstfrei gestellt, da das Management nach Eigenangaben keinen passenden Job für sie hat und sie unkündbar sind.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;story_body&quot; class=&quot;story_body&quot;&gt;Gleichzeitig wurden 260 Personen neu eingestellt, davon 65 Lehrlinge. 500 Mitarbeiter schieden über Sozialpläne aus. Insgesamt hat die Telekom im In- und Ausland 16.573 Mitarbeiter. Auch heuer sollen Mitarbeiter gehen, Kündigungen werde es aber keine geben, so Telekom-Chef Hannes Ametsreiter bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch. Der Abbau erfolge weiterhin über natürliche Fluktuation, Sozialpläne und den Wechsel in den Verwaltungsdienst der Polizei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher sind 33 Beschäftigte zur Sicherheitswache gegangen. Der Wechsel sei am Anfang noch schleppend verlaufen, inzwischen funktioniere er aber recht gut. Insgesamt scheiden pro Jahr rund 400 Personen freiwillig aus, primär allerdings in der Mobilkom. Im Festnetzbereich sind rund 90 Prozent der Beschäftigten beamtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das börsenotierte teilstaatliche Unternehmen erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 4,802 Mrd. Euro, ein Rückgang von 7,1 Prozent. Der Jahresüberschuss drehte von minus 48,8 auf plus 94,9 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit 343,9 Mio. Euro um 185 Prozent über dem Vorjahr - bereinigt gab es ein Minus von 7,6 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich im Jahresvergleich auf 1,749 Mrd. Euro. Der Gewinn je Aktie drehte von minus 0,11 auf plus 0,22 Euro. Die Nettoverschuldung reduzierte sich um 9,5 Prozent auf 3,615 Mrd. Euro, teilte die Telekom mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Niedrigere Erlöse und Wechselkursdifferenzen&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gesunkenen Umsätze führt die Telekom auf niedrigere Erlöse sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz und auf Wechselkursdifferenzen zurück. Am Ausblick für 2010 hielt der Marktführer fest (Dividende: 0,75 Euro) - &amp;amp;quot;ohne Berücksichtigung der Zusammenlegung der heimischen Geschäftstätigkeiten&amp;amp;quot;, hieß es. Das in Südosteuropa stark vertretene Unternehmen erwartet auch 2010 ein schwieriges Marktumfeld. Es wird ein Umsatz von 4,7 Mrd. Euro prognostiziert, das Ebitda solle bei 1,6 Mrd. Euro liegen. Beides wäre ein leichter Rückgang gegenüber 2009. Ein massiver Ausbau der Glasfaserinfrastruktur - Stichwort Next Generation Network NGN - ist nicht geplant, heißt es in der Aussendung der Telekom. Der &amp;amp;quot;primäre Fokus&amp;amp;quot; liege &amp;amp;quot;nach wie vor auf dem operativen Cash-Flow&amp;amp;quot;, der sich 2010 auf rund 800 Mio. Euro belaufen werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes erzielte die Gruppe ein respektables Ergebnis im Jahr 2009. Wir fokussierten auf effektives Kostenmanagement in beiden Segmenten und die Senkung der operativen Aufwendungen. Dadurch dämpften wir die Auswirkungen der niedrigeren Umsätze auf das Ebitda&amp;amp;quot;, so Ametsreiter. Rund ein Drittel der Einsparungen 2009 seien auf den Mitarbeiterabbau zurückzuführen. &amp;amp;quot;Die Zeit des Wachstums ist im Mobilfunk vorbei, die Branche steht unter enormen Preisdruck und Verdrängungswettbewerb&amp;amp;quot;, gab der Telekom-Chef zu bedenken. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden im Mobilfunk lag 2009 bei 23,6 Euro nach 28,6 Euro im Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Aufwendungen zur Kundengewinnung alleine im vierten Quartal von 15,9 auf 17 Mio. Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2009 ließen auch die bisher boomenden Mobilfunkanbieter im Ausland aus. Bei der Mobiltel in Bulgarien gab der Umsatz um 7,9 Prozent nach, bei der Velcom in Weißrussland um 3,2 Prozent, bei der kroatischen Vipnet um 8,9 Prozent, bei der slowenischen Si.mobil um 4,9 Prozent. Bei den &amp;amp;quot;Start-up&amp;amp;quot;-Unternehmen in Serbien (Vip mobile) gab es ein Plus von 36,8 Prozent, bei Vip operater von 82,4 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Mobilkom in Österreich gab der Umsatz um 5,6 Prozent nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Marktanteil von 48,7 Prozent&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz intensiver Konkurrenz großer internationaler Konzerne (Deutsche Telekom, France Telecom, Hutchison) hält die Telekom Austria - Festnetz und Mobilfunk zusammengerechnet - hierzulande einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Insgesamt habe es bei den Kombiprodukten im Jahresvergleich ein Plus von 50 Prozent gegeben. Und dem habe man nun mit der angekündigten Fusion von Festnetz und Mobilfunk zur A1 Telekom Austria Rechnung getragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies wiederum lässt bei den Mitbewerbern sämtliche Alarmglocken schrillen. &amp;amp;quot;Wir glauben, dass diese Zusammenlegung die derzeit vorhandenen Remonopolisierungstendenzen verstärken könnte, wenn nicht vonseiten der Regulierung sichergestellt wird, dass effektiver Wettbewerb möglich wird&amp;amp;quot;, kommentierte ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_42&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; das Vorhaben des Marktführers. Eine nachhaltige Lösung könne mit einer Abtrennung des Infrastrukturbereichs der Telekom am besten erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lob hingegen kam von der ÖVP. Telekommunikations-Sprecherin Karin Hakl: &amp;amp;quot;Damit stellt sich die Telekom Austria Group als moderner Telekomkonzern auf. Ich gratuliere dem Aufsichtsrat zu dieser richtungsweisenden Entscheidung.&amp;amp;quot; Beim gestrigen Aufsichtsrat hatte der Telekom-Betriebsrat gegen die Fusion gestimmt, der Mobilkom-Betriebsrat aber dafür.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:24:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1616</guid>
		</item>
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